KULTURFAHRT CHAMPAGNE – REIMS 2019


Auf der Einladung zur diesjährigen Kulturreise stand in der Überschrift: „Prickelnde Champagne“ und es wurde nicht zu viel versprochen. Es war eine Fahrt in ein landschaftlich wunderschönes Gebiet von Frankreich mit zahlreichen kulturellen und kulinarischen Höhepunkten.

Es regnete, als wir am 20. Mai 2019 in Vorarlberg abfuhren, aber bereits im Elsaß genossen wir die ersten Sonnenstrahlen. Am späteren Nachmittag erreichten wir Reims, die inoffizielle Hauptstadt in der historischen Region Champagne-Ardenne, wo wir uns für die nächsten Tage einquartierten. Das Abendessen wurde uns jeweils in einem feinen Restaurant, einige Minuten vom Hotel entfernt, serviert.

Am 2. Tag erkundeten wir Reims zu Fuß.
Unser Spaziergang führte uns zunächst zur gotischen Notre-Dame-Kathedrale aus dem 13. Jhdt., die ihre Berühmtheit auch durch die Krönungen der Könige von Frankreich erlangte, ein imposantes Bauwerk mit 80 wunderschönen Fenstern und Rosetten und zahlreichen gotischen Details.
Daneben wirkte die mittelalterliche Basilika Saint Remi mit der Grabstätte des Hl. Remigius wesentlich schlichter, aber eben dadurch ist nicht weniger beeindruckend.
Die Ruinen eines römischen Triumphbogens am Place Forum konnten wir nur vom Bus aus bewundern.
Eine andere Art von Kultur stand am Nachmittag auf dem Programm: die Besichtigung einer Champagnerkellerei. Die Führung durch die riesige, geschichtsträchtige Kellerei wurde von Lotte exzellent gedolmetscht.
Nach einigen Gläsern Champagner waren wir sehr froh, dass uns ein Shuttlebus ins Hotel zurückfuhr.

Am 3. Tag stand eine Fahrt durch die stimmungsvolle Landschaft der Champagne auf dem Programm.
Bevor wir die Stadt Epernay besuchten, machten wir in dem Winzerdörfchen Hautvillers in einer ehemaligen Benediktinerabtei einen Abstecher. Herta, unsere charmante Reiseleiterin, ermöglichte einen Besuch trotz Ruhetag. Obwohl erst Vormittag, genossen wir den köstlichen hauseigenen Champagner, dessen Herstellung ursprünglich von einem Mönch namens Don Pérignon entwickelt wurde.

Nach einem individuellen Mittagessen in der kleinen Stadt Epernay und der Besichtigung der Kirche fuhren wir zunächst zu einem Aussichtsturm und anschließend zum Naturpark Montagne de Reims, berühmt für die „liegenden“ Korkenzieher-Buchen, den wir mit einem Spaziergang erkundeten.

Am 4. Tag fuhr Oliver, unser ausgezeichneter Chauffeur, mit uns nach Chalsons-en-Champagne.
Und wieder staunten wir über zwei gotische Bauwerke – die Kathedrale von Saint Étienne und die Kirche Notre-Dame en Vaux. Nach dem Mittagessen besuchten wir heimwärts noch die Wallfahrts-Basilika Notre-Dame de l‘Epine (wir waren ja in Sachen Kultur unterwegs!), eine weithin sichtbare mächtige Basilika mitten auf dem Land.

Der 5. Tag war bereits wieder die Heimreise angesagt. Diese konnten wir mit der Fahrt durch die wunderschöne Landschaft und mit einer Mittagspause in der Stadt Langres mit dem Besuch der dortigen dreischiffigen Kathedrale genießen. Einzigartig die Madonna aus weißem Marmor und die Wandteppiche.

Ein Dankeschön an Herta, Oliver, Monika und Gustav sowie dem  Büro der KAB für unvergessliche Tage in Frankreich!